Neuraltherapie

Alexandra H./pixelio.de


Die Neuraltherapie ist eine Behandlungsform, bei der über das vegetative Nervensystem eine Störung oder eine Erkrankung beseitig oder zumindest positiv beeinflusst werden kann. Dies geschieht mit Injektionen eines sogenannten Lokalanästhetikums (lokal wirkenden Schmerzmedikamentes). Meistens werden dabei die Mittel Procain oder Lidocain verwendet. Bei der Neuraltherapie handelt es sich um ein Diagnose- und Therapieverfahren, das über das vegetative Nervensystem wirkt. Das vegetative Nervensystem funktioniert selbständig, weitgehend und beeinflusst von unserem Bewusstsein und wird deshalb auch autonomes Nervensystem genannt, Es verbindet all unserer Organe mit dem zentralen Nervensystem (Hirn und Rückenmark). Es transportiert Informationen, die die Regulation unserer Muskel oder in den Nervenfasern (selbst Verletzungen, Entzündungen, chemischen oder mechanischen Einwirkungen) werden die Störimpulse über das vegetative Nervensystem transportiert. Diese Informationen führen oft zu Schmerzen.

Störfeldtherapie

Bei sogenannten „Störfeldern“ handelt es sich um chronische Entzündungszustände, die den Gesamtorganismus schwächen und Beschwerden in anderen Bereichen des Körpers erzeugen. Die häufigsten Störfelder befinden sich in den Mandeln, den Nasennebenhöhlen, der Zahn-Kiefer-Region, der Schilddrüse und ganz besonders in Narben. Prinzipiell kann jede Stelle unseres Organismus ein Störfeld sein oder sich zu einem Störfeld entwickeln.

Wird das Störfeld mit z.B. Procain unterspritzt bzw. geflutet, so kann es sein, dass sich die Beschwerden innerhalb einer Sekunde auflösen. Hierbei handelt es sich um das sog. „Sekunden-Phänomen“.

Jede Stelle unseres Organismus kann ein Störfeld sein oder soch zu einem Störfeld entwickeln

Segmenttherapie

Die Segmenttherapie ist ein Teilbereich der Neuraltherapie, die darauf basiert, über die Blockierung von Nervenbahnen Krankheiten zu heilen. Dabei werden lokale Betäubungsmittel in Nervenwurzeln gespritzt, die aus dem Wirbelkanal austreten. Mit dieser Art der Neuraltherapie lassen sich die verschiedenartigsten Krankheitsbilder erfolgreich behandeln, wie zum Beispiel

  • Chronische Kopfschmerzen/ Migräne
  • Durchblutungsstörungen
  • Tinnitus
  • Allergien
  • Schlaflosigkeit
  • Neuralgien
  • Rheuma
  • Ischias/ Hexenschuss
  • Unterleibsleiden
  • bestimmte Herzerkrankungen
  • Asthma
  • Krankheiten des Magens, der Leber und der Gallenblase

Besonders das Ausschalten von Schmerzen kann eine Kettenreaktion zum Gesunden auslösen.

Durch eine ungeschickte Bewegung haben wir uns zum Beispiel irgendwo einen Muskel gezerrt. Das tut weh. Daraufhin verspannt sich der Muskel der Umgebung mit. In das schmerzhaft verkrampfte Gebiet kann das Blut aber nicht mehr so ungehindert einfließen wie vorher. Folglich bekommt das blutarme Gebiet nun weniger Sauerstoff und die Stoffwechselschlacken können nicht mehr abtransportiert werden. Beide verstärkt aber die Schmerzen. Der Teufelskreis: Schmerz - Verkrampfung – schlechte Durchblutung – größere Schmerzen – stärkere Verkrampfung – und immer so weiter. Schließlich können sich durch den Muskelzug einzelne Wirbel verkanten und größere Nerven gedrückt werden, wodurch sich das Leider weiter kompliziert und ausweitet. So hat manche schwere Ischias einmal als einfacher Hexenschuss begonnen. Die Schmerzspirale hat aber noch weiterreichende Auswirkungen: Die Schmerzen führen zu Schlaflosigkeit, die Nervenkraft wird immer geringer, der Patient immer wehleidiger. Die Medikamente legen sich auf den Magen, die Leber kommt mit dem Entgiften nicht mehr nach und der Appetit wird immer schlechter. So greift Eins ins Andere, bis der ganze Mensch mit Leib und Seele erkrankt ist. So gerät der Organismus immer tiefer in eine Sackgasse, aus der er nicht mehr herausfindet.




Neuigkeiten




Heilpraktiker René Schuhen · Mittelstraße 51 · 57555 Mudersbach · Tel: 0271/3177523 · Mobil: 0160/95436403 · © Copyright 2013